Wissenswertes

Zur Reise lässt sich vieles erzählen, wichtig, um die Informationen richtig einordnen zu können, könnten noch folgende Informationen sein:
1. Wir haben versucht, uns meist an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, heißt in Frankreich und Spanien sind wir ca. 120 km/h gefahren, in Marroko ebenfalls…
2. Insgesamt hat das Abenteuer ca. 1700 Euro gekostet, incl. Benzin, Hotelunterkunft, Maut, Fähre, Essen…
3. Wir sind täglich ca. 10 Stunden gefahren, an einzelnen Tagen auch weniger, die Etappen waren in Europa länger, jedoch waren am Tag 7 auch 1100 km gefahren…
4. Unterkünfte waren grundsätzlich kein Problem, auch Westsahara hat schon einen fast touristischen Status erreicht.
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5. Den Ersatzkanister wie auch den Wassertank haben wir nicht ein einziges Mal benötigt, die Tankstellendichte ist auch in Westsahara ausreichend,wobei das Benzin hier sehr billig ist. Grundsätzlich wurde das Benzin immer billiger, je weiter suedlich wir waren.
6. Polizei: Einmal stoppte uns die marrokanische Polizei wegen zu hoher Geschwindigkeit, nach einer Entschuldigung konnten wir weiter fahren :-)
Bei Strassenkontrollen hilft freundlich sein, Tee griffbereit haben und ein paar Zigaretten, wir hatten ca. 10 Kontrollen (meist vor/ nach Städten) die allesamt relativ problemlos verliefen.
7. Wir sind nur bei Helligkeit gefahren.
8. Je weiter südlich in Marokko gegessen wird, umso mehr passt sich die Ernährung regionalen Gewohnheiten an- es gibt Tarjine oder Fisch (da wir ja an der Küste waren…). Der Fisch ist meist fangfrisch und sehr lecker und übertrifft europäische Dimensionen bezueglich Masse.
9. Es wurden uns besonders in den Großstädten alle Arten von Drogen angeboten- ein klares Nein! reicht aus.
10. Verwunderlich war vor allem die ständige Verfügbarbarkeit eines Handynetzes, kurze Streckenabschnitte in Westsahara ausgenommen, aber wirklich nur kurze!

Tag 10: Nouadhibou- Nouakchott

Abreise im Centre de Peche gegen mittag, und dann ging es 500 km nur durch die Sandwüste, keine Stadt, nur eine Tankstelle auf halber Strecke, und ganz viel Sand…
und dann waren wir da: Nouakchott, der Sandfurz der Zivilisation in Mauretanien oder auch Eingang in die grösste Sandkiste der Welt…
Temperatur 36 Grad, staubig
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Tag 9: Dhakla- Nouadhibou


…den wir auch am nächsten Morgen um 8:00 h an der Straße trafen: Jacques Sirat, stellte sich nach kurzem Gespräch zwischen nichts und nirgendwo heraus, ist seit 15 Jahren auf dem Rad unterwegs…
Wie unterwegs immer wieder mit unseren Freunden in Mauretanien abgesprochen, wollten wir gegen mittag an der Grenze sein, was um Punkt 13:00 auch passierte, nach einem kurzen Zwischenfall:
Wir suchten uns eine von vier Pisten durch das abseits der Pisten verminte Niemandsland zwischen Westsahara und Mauretanien, einem deutschen Offroad- tauglichen Jeep hinterher und…steckten im tiefen Sand fest…
Ein Mauretanier mit einem ebenfalls offroadtauglichen Jeep wollte uns für zunächst 100 Euro rausziehen, aber als er hörte, das wir von Freunden an der grenze erwartet werden, wollte er nur noch (vermutete wohl besseres Geschäft!) seine Adresse für den Fall weiterer Autoüberführungen hinterlassen…
Er kurvte mit seinem Jeep durch das (angeblich) verminte Niemandsland und zog uns raus, so daß wir an der Grenze durch die Vorankündigung auf mauretanischer Seite die Grenze an der Warteschlange vorbei überfahren durften.
Bei der Einreise in Mauretanien mussten wir nur noch beachten, daß das Fahrzeug in den richtigen Pass gestempelt wurde, und nach einer Viertelstunde waren wir im Centre de Peche, Nouadhibou.

Tag 8: Tan Tan- Dhakla

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Morgens ging es um 7:00 h in Tan Tan los, dann hatten wir ertsmal einen kleinen Regenschauer samt Regenbogen und fuhren an diesem Tag durch unterschiedlichste Formen von Wüste, meist geradeaus (! Fahrerwechsel sind wichtig, Monotonie macht müde!).


In Laayoune hatten wir dann auch unsere erste Polizeikontolle, wie wir sie uns vorstellten: links am Fenster fragt ein Polizist freundlich nach einem „Geschenk“, während der Kollege am rechten Fenster „freundlich“ ein Maschinengewehr hält…
Tee und (West-(Nein, nicht die Marke))Zigaretten haben sich mit Dauer der Reise als adäquates Mittel herausgestellt, elegant aus der empfundenen Drucksituation zu entkommen…
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In El Guermin kauften wir dann zwei Kilo Tee…

…und kamen gegen 17:00 h in Dhakla an, zunächst verwundert über die vielen (ca. 25) Kitesurfer in der Bucht, dann verwundert über einen Tankwart, der uns neben Benzin auch noch Klamotten und Whiskey verkaufen wollte. In Dhakla schliefen wir wiederum in einem recht guenstigen Hotel (ca. 15 Euro/ Doppelzimmer) und liessen uns von unserem Hotelier von einem Bikenomaden erzählen…

Tag 7: Marrakech- Tan Tan

In Marrakech wurden wir aufgrund der Zeitumstellung und den Problemen mit modernen Telekommunikationsmedien eine Stunde früher als geplant, nämlich um 5 Uhr wach, und verliessen die Stadt Richtung Tizi N´Test.
Die morgendliche Fahrt durch den Atlas stellte sich als wunderschön heraus, die Farbenpracht der Natur und die schroffen und abgerundeten Formen des Atlas waren eine Augenweide.


Gegen Mittag erreichten wir die Passhöhe Tizi N´Test auf über 2000 m, wo uns im örtlichen Restaurant ein feines Omelette gezaubert wurde, der Gastgeber stellte sich als ein sehr interssanter Mann heraus, der auch noch Versteinerungen verkaufte.

Nach dem Mittag kam die Abfahrt aus dem Atlas in die immer trockener werdenden Ebenen, die mittlerweile nicht mehr leicht begrünt, sondern staubig oder gewächshäusig waren.
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Gegen Abend, aber noch bei Helligkeit erreichten wir Tan Tan, auch hier stellte sich die Suche nach einem Übernachtungsquartier als problemlos heraus und wir bekamen ein Doppelzimmer für 15 Euro, für warmes Wasser sollte man das Wasser eine Viertelstunde laufen lassen.
Tan Tan war der letzte Ort in Südmarokko, bevor es ins wilde Westsahara ging.
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